Nachfüllbarer Feuerlöscher für den Haushalt

Ein experimentelles Konzept für einen nachfüllbaren Feuerlöscher im Haushalt, untersucht anhand zweier Produkttypologien: einer schultergetragenen Variante und einer kompakten Handheld-Version.

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Nachfüllbar gedacht

Das Projekt entstand im Rahmen eines Hochschulprojekts zum Thema „Feuer“ und untersucht einen Feuerlöscher für den Haushalt, der mit leicht verfügbaren Zutaten selbst nachgefüllt werden kann.

Das Konzept greift das historische Soda-Säure-Prinzip auf: Eine essighaltige Lösung reagiert mit Natriumhydrogencarbonat und erzeugt dabei CO₂-Druck, der den Ausstoß unterstützt.

Im Mittelpunkt stehen Nachfüllbarkeit und Produktinteraktion – nicht die Entwicklung eines heutigen zertifizierten Feuerlöschsystems.

Eine Person setzt den handgehaltenen Feuerlöscher in einer Küche ein.
Übersicht der schultergetragenen und handgehaltenen Feuerlöscher-Typologie.
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Schultergetragenes System

Die schultergetragene Variante integriert Behälter, Ventile und Löschschlauch in einer tragbaren Struktur.

Das System lässt sich öffnen, nachfüllen und wieder zusammensetzen, sodass Aufbau und Funktionsprinzip unmittelbar nachvollziehbar bleiben.

Eine Person trägt die größere Feuerlöscher-Einheit über der Schulter und hält den Schlauch.
Bildfolge zur Demontage und zum Nachfüllen der schultergetragenen Einheit.
Komponentenübersicht der schultergetragenen Einheit mit Behältern, Ventilen und Schnellkupplungen.
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Handheld-System

Eine zweite Variante überträgt dasselbe Funktionsprinzip in eine kompaktere, handgeführte Form.

Die Bedienung folgt einer kurzen Abfolge: Gerät entnehmen, die beiden Stoffe zur Reaktion freigeben und anschließend das Auslassventil öffnen.

Eine Person hält die kompakte handgehaltene Feuerlöscher-Einheit.
Bildfolge zur Entnahme, Aktivierung und Bedienung der handgehaltenen Einheit.
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Interne Architektur

Die realen Innenkomponenten wurden präzise vermessen und in Rhino im Maßstab 1:1 digital rekonstruiert. Auf dieser Grundlage entstand die äußere Geometrie.

Das Gehäuse der Handheld-Version besteht aus zwei magnetisch verbundenen Hälften und ermöglicht dadurch einen direkten Zugang zum inneren Aufbau.

Handelsübliche Gartenschlauch-Schnellverbinder dienten im Prototyp als praktikable flüssigkeitsdichte Schnittstellen. Das Handheld-Gehäuse wurde von Li Yin digital modelliert und extern CNC-gefertigt; den schultergetragenen Prototyp fertigte er selbst in der Hochschulwerkstatt.

Geöffnete zweiteilige Außenschale mit sichtbarer interner Anordnung.
Explosionsansicht der Gehäuseschalen, Behälter, Ventile und Verbindungsteile.