Experimentelles Faltrad
Eine strukturelle Untersuchung eines kompakten Faltrads.
Dieses selbst initiierte Hochschulprojekt untersucht, wie Rahmen, Antrieb und Faltmechanismus eines Fahrrads zu einem kompakten strukturellen System neu organisiert werden können. Aus ersten Skizzen entwickelte sich ein physisches Modell im Maßstab 1:2, das später in realitätsnahen Visualisierungen weitergeführt wurde.

Die Faltarchitektur untersuchen
Zu Beginn stand eine offene strukturelle Untersuchung. In Skizzen wurden unterschiedliche Rahmengeometrien, Drehpunkte und Faltabläufe getestet, um das Fahrrad auf einen kompakten Mechanismus zu reduzieren, ohne seine grundlegende Nutzung als Fahrrad zu verlieren.

Die Struktur physisch überprüfen
Ein physisches Modell im Maßstab 1:2 machte Proportionen, Positionen der Gelenke und räumliche Beziehungen überprüfbar, die sich in Zeichnungen allein nur schwer beurteilen ließen. Aluminiumteile, handgefertigte Komponenten und temporäre Verbindungselemente übersetzten den Mechanismus in ein reales Objekt.

Das 1:2 Modell dokumentieren
Das physische Modell im Maßstab 1:2 machte die Proportionen, Gelenkpunkte und räumlichen Beziehungen des Konzepts überprüfbar. Die fotografische Dokumentation zeigt das Objekt als gebaute Studie und macht Materialität, Verbindungen und strukturelle Logik direkt lesbar.

Vom physischen Modell zur realitätsnahen Visualisierung
Das Modell definierte Geometrie und mechanischen Charakter des Konzepts. In späteren Visualisierungen wurde derselbe Entwurf in Richtung eines realistischen Fahrrads im Originalmaßstab weiterentwickelt – mit verfeinerter Aluminiumkonstruktion, Riemenantrieb, Carbon-Dreispeichenrädern und produktnah ausgearbeiteten Komponenten.

Die Produktanmutung weiterentwickeln
Auf Basis derselben Struktur wurde das Konzept in einer weiteren Visualisierung als produktnähere Fahrradstudie ausgearbeitet. Verfeinerte Aluminiumoberflächen, Riemenantrieb, Carbon-Dreispeichenräder und präzisere Bauteildetails schärfen die Vorstellung einer möglichen realen Ausführung.

Eine Struktur, mehrere Zustände
Der Entwurf wurde als dreidimensionales Faltsystem konzipiert und nicht als konventioneller Fahrradrahmen mit einem nachträglich ergänzten Gelenk. Seitenansichten und Faltzustand zeigen, wie Hauptelemente, Drehpunkte und Radpositionen in unterschiedlichen Konfigurationen zusammenwirken.

Maßstab durch Nutzung verstehen
In einer alltäglichen Fußgängerumgebung wird das Konzept im menschlichen Maßstab lesbar. Das kompakte Radformat und der langgestreckte Rahmen erzeugen ein eigenständiges Verhältnis zwischen Nutzer, Fahrrad und Umgebung.
Konzeptvisualisierung
